Was bedeutet Kinderpsychotherapie?

 

Die Aufgabe als Kindertherapeutin wird darin gesehen, Kindern zu helfen, das, was ihnen abhanden gekommen ist, wiederzufinden. Voraussetzung für eine wirksame Psychotherapie ist eine vertrauensvolle und stabile Beziehung zwischen Therapeutin und dem Kind /Jugendlichen.

 

In einer offenen und wertschätzenden Haltung wird Raum gegeben für das, was im gegenwärtigen Moment ausgedrückt werden möchte. Über Medien und diverses therapeutisches Material finden die Kinder und Jugendlichen Zugang zu ihrer eigenen „inneren Welt“. Der therapeutische Prozess soll helfen, ihre Wahrnehmung zu sich selbst und der Außenwelt zu erweitern und zu vertiefen. So kann es für sie möglich werden, ihr persönliches Potential zu entdecken und zu lernen, dieses zu nutzen.

 

Die Psychotherapeutin unterstützt sie darin, kreative Lösungsmöglichkeiten im Umgang mit ihren Konflikten, Traumatisierungen und Defiziten zu entwickeln. Diagnostisch wird darauf geachtet die Mechanismen, die Kinder und Jugendliche entwickelt haben, um den Kontakt mit Schmerzlichem oder Unerträglichem zu vermeiden zu erkennen.

 

In der Therapie arbeiten wir an Kontaktfertigkeiten und -fähigkeiten (z.B. das Erspüren und Achten von Grenzen) und legen dabei unsere Aufmerksamkeit auch auf den eigenen Körper (Atmung, Stimme, Entspannung...). Die Arbeit mit den Bezugspersonen und dem Umfeld des Kindes /Jugendlichen ist ein notwendiger und wesentlicher Bestandteil des psychotherapeutischen Prozesses.

 

Wie läuft Kinderpsychotherapie ab?

 

 Erstgespräch: Auftragsklärung, Fragestellungen und gemeinsame Zielformulierung für die Therapie
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 Kennenlernen: 5-10 Stunden mit dem Kind/ Jugendlichen im Einzelsetting. Abklärung der Therapiebereitschaft von beiden Seiten.
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 Gemeinsames Gespräch: mit den Eltern/Bezugspersonen und dem Kind / Jugendlichen.
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 Therapie: regelmäßige Therapieverlaufsgespräche (unter Einhaltung der Verschwiegenheitspflicht) mit den Bezugspersonen, mit / ohne Kind/Jugendlichen.